Zu viele Fachbegriffe? Hier finden Sie die wichtigsten E-Bike-Begriffe kurz und verständlich erklärt.
- Diamantrahmen: Klassische Rahmenform mit hoch verlaufender Oberrohr-Stange – sportlich, aber ab 60 oft schwerer auf- und abzusteigen als ein Tiefeinsteiger.
- Drehmomentsensor: Misst, wie stark Sie in die Pedale treten, und dosiert die Motorunterstützung entsprechend feinfühlig.
- Garantie: Freiwillige Zusage des Herstellers, z. B. 2 Jahre auf den Akku – zu unterscheiden von der gesetzlichen Gewährleistung, die Käufern ohnehin zusteht.
- Inspektion: Regelmäßige Wartung durch die Fachwerkstatt (Bremsen, Schaltung, Akku, Software) – empfohlen mindestens einmal jährlich oder nach den ersten 300 km.
- Kettenschaltung: Schaltung mit außen liegender Kette und Ritzeln – bietet oft mehr Gänge, ist aber wartungsintensiver als eine Nabenschaltung.
- Ladezeit: Die Zeit, die der Akku für eine volle Ladung benötigt – je nach Kapazität und Ladegerät meist 3 bis 6 Stunden.
- Ladezyklus: Eine vollständige Ladung von 0 auf 100 %. E-Bike-Akkus halten in der Regel 500 bis 1.000 Ladezyklen durch, bevor die Kapazität spürbar nachlässt.
- Mittelmotor: Motor sitzt zentral am Tretlager, sorgt für einen ausgewogenen Schwerpunkt und feinfühlige Kraftübertragung.
- Nabenmotor: Motor sitzt im Vorder- oder Hinterrad, wartungsarm und günstig in der Anschaffung.
- Nabenschaltung: Schaltung im Hinterrad verbaut – wartungsarm, robust und auch im Stand schaltbar.
- Pedelec: Die gängigste E-Bike-Art. Der Motor unterstützt nur, solange Sie mittreten, und schaltet spätestens bei 25 km/h ab.
- Rahmenhöhe: Die Größe des Fahrradrahmens, angegeben in Zentimetern oder Kürzeln wie S, M, L – entscheidend für eine bequeme und sichere Sitzposition.
- Reichweite: Wie weit der Akku reicht, hängt stark von Gewicht, Steigung und Unterstützungsstufe ab – realistisch sind meist 50–80 km statt der Herstellerangaben.
- Rücktrittbremse: Bremse, die durch Rückwärtstreten der Pedale ausgelöst wird – einfach zu bedienen, aber weniger fein dosierbar als eine Handbremse.
- S-Pedelec: E-Bike-Variante mit Motorunterstützung bis 45 km/h. Gilt rechtlich als Kleinkraftrad: benötigt Versicherungskennzeichen und Betriebserlaubnis, nicht zu verwechseln mit dem normalen Pedelec bis 25 km/h.
- Sattelüberhöhung: Der Höhenunterschied zwischen Sattel und Lenker – je größer, desto sportlicher und vorgebeugter die Sitzposition.
- Scheibenbremse: Bremssystem mit einer Bremsscheibe an der Nabe – bremst kräftig und zuverlässig, auch bei Nässe.
- Schiebehilfe: Motorunterstützung beim Schieben des E-Bikes bis maximal 6 km/h – praktisch an Steigungen oder beim Rangieren.
- StVZO-Ausstattung: Die gesetzlich vorgeschriebene Ausstattung fürs Fahren im Straßenverkehr – unter anderem Frontscheinwerfer, Rücklicht, Reflektoren und Klingel.
- Tiefeinsteiger: Rahmenform mit tief liegender, durchgehender Stange – erleichtert das Auf- und Absteigen erheblich.
- Wattstunde (Wh): Maßeinheit für die im Akku gespeicherte Energiemenge – je höher der Wert, desto mehr Reichweite ist möglich. Üblich sind 400 bis 750 Wh.
